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TGH Kurse 2011

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Dass tolle Leistungen nicht automatisch tolle Platzierungen bedeuten müssen, bekamen am Wochenende die sechs Herforder Läuferinnen beim Westfalen-Cup in Dortmund zu spüren. Obwohl Trainerin Malin Meyer zu Düttingdorf  allen Sportlerinnen am Ende ihres Auftritts tolle Leistungen bescheinigte, war bei der anschließenden Siegerehrung bei den meisten Gestarteten leider die Enttäuschung ziemlich groß. Die sowohl für die Läuferinnen, als auch für die Trainerin teilweise nur schwer nachvollziehbaren Platzierungen waren letztlich sicherlich eine Folge der außergewöhnlich großen Startgruppen.
 
Estella Kopp hatte in der Klasse der Eisläufer A im Vergleich zu ihren Vereinskolleginnen noch Glück. Sie mußte sich „nur“ gegen 17 Läuferinnen behaupten. Die Achtjährige zeigte schöne Elemente und kam fehlerfrei durch ihr Programm. Der Herforderin kam zugute, dass in dieser Leistungsklasse die Sportler am Ende in Gold-, Silber- und Bronzegruppen eingeteilt werden. So belegte sie am Ende einen Bronzeplatz und holte somit den einzigen Pokal für die TG Herford an diesem Tag.
 
In der Kategorie Freiläufer 1 sind die Herforder Eiskunstläufer in dieser Saison zahlenmäßig am stärksten vertreten. In der Altersklasse B gingen auch dieses Mal wieder drei Aktive an den Start. Katharina Riffel, Nazan Arslan und Cara Jöllenbeck mussten ihr Können in einer Gruppe von 25 (!) Sportlerinnen zeigen. Die zwölfjährige Katharina Riffel zeigte erneut eine starke Leistung mit einer ausdrucksvollen Kür. Nazan Arslan (10) legte die anfängliche Nervosität schnell ab und lief eine tolle Kür. Auch ihre gleichaltrige Vereinskollegin Cara Jöllenbeck, für die dies erst der zweite Start in dieser Klasse war, zeigte eine sichere 1-Minuten-Kür. Während der 10. Platz für Katharina Riffel noch akzeptabel war, stand Nazan Arslan (Platz 18) und Cara Jöllenbeck (Platz 20) die Enttäuschung nach der Siegerehrung ins Gesicht geschrieben.
 
Bei den Freiläufern 2 vertraten Emily Clark und Linda Kloppe die TGH-Farben. Auch die Beiden mussten sich  in einer 25er-Gruppe behaupten. Die achtjährige Emily zeigte eine schwungvolle, fehlerfreie Kür. Ihre drei Jahre ältere Vereinskameradin Linda tat es ihr gleich und lief souverän und sicher ihr Programm. Obwohl die Leistungen der Herforderinnen laut ihrer Trainerin durchaus vergleichbar waren, konnte sich Emily am Ende über Rang 5 durchaus freuen, während Linda mit Platz 20 verständlicherweise nicht zufrieden war.
 
Auch bei den nächsten Wettbewerben wird Trainerin Malin Meyer zu Düttingdorf ihren Schützlingen wieder Folgendes mit auf den Weg geben: Wichtig ist, dass jeder Einzelne Spaß hat, seine Trainingsleistung umsetzt und mit seiner gezeigten Leistung zufrieden ist – Auf Wertungen und Platzierungen haben weder Trainer noch Läuferin Einfluss!